Die 3 Stress-Typen und was sie ausmacht
Wir kennen verschiedene Stress-Typen,
sagt der Lübecker Psychologe und Stress-Berater Henrik Brandt. Das ist
zum einen der "Ich-muss"-Typ. Ihn packt es mental. Viel zu viele
Verpflichtungen setzen ihn unter Druck, überfordern ihn permanent. Ihm verwandt:
der "Ich-habe-keine-Zeit"-Typ. Ständig im Terminstress, quillt sein Schreibtisch über.
Er kann so manches - nur nicht sich selbst organisieren. Und dann ist da noch
der "Ich-bin-total-verkrampft"-Typ. Muskelverspannungen martern ihn, Kopfschmerzen.
Nachts knirscht er schon mal mit den Zähnen.
Die Therapie So unterschiedlich die Stress-Symptome, so
spezifisch muss auch die Therapie zur Bewältigung ausfallen.
Der körperliche Stress-Typ braucht ein Programm für Sport und Entspannungstechniken,
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für Muskelrelaxation,
aber auch Autogenes Training. "Beim Ich-muss-Typ dagegen versucht man, die Einstellung zu ändern",
erklärt Henrik Brandt. Durch mentales Training lernt dieser Typ,
seine hohen Ansprüche an sich selbst zu reduzieren. Wenn
ihm das allerdings nicht zusagt, kann ihm ebenfalls mit Entspannung geholfen werden.
Der Typ schließlich, der vorrangig unter Organisationsproblemen leidet, lernt, seinen Alltag besser zu strukturieren und Termine zu streichen.
Erfolgsaussichten Kann man sich denn verändern, wenn man zu einem dieser Typen
gehört? Der Psychologe macht Hoffnung: "Ja. Und es muss keine langwierige - und kostspielige - Therapie sein.
Denn oft braucht man nur Anstöße, und es reicht schon eine Beratungsstunde." ...........
SOPHIE NEUBERG
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