Im Unternehmen können zu enge Arbeitsplätze,
Lärm, Staub, Verschmutzung, chemische
Substanzen, grelles Licht u.a. zu Stress führen. Arbeitsorganisatorische Faktoren sind ebenso
von Bedeutung. Als potentielle Stressoren können
dabei ständige Überforderung und Unterforderung in der Arbeitsaufgabe
negativ wirken. Überforderung kann durch Zeitdruck, Hetze, Arbeit im Akkord; d.h.
durch "zu viel zu tun" entstehen. Die Schwierigkeit einer Aufgabe sowie die Unklarheit von Anweisungen spielen
als qualitativer Aspekt eine wichtige Rolle. Unterforderung kann entstehen bei zeitlich monotonen
Tätigkeiten und wenn zu wenig zu tun ist; bei inhaltlicher Monotonie und bei
Nichtausnutzung der eigenen Fähigkeiten. Fehlende Anerkennung durch
Kollegen und Vorgesetzte sowie Konflikte und Mobbing im Betrieb begünstigen die Entstehung
von Stress.
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Bei der Arbeitsplatzgestaltung und -strukturisierung sollten neben Rationalisierungsgedanken
gleichrangig motivationale und gesundheitliche Aspekte betrachtet werden.
Damit sich ein Mitarbeiter entfalten kann, sollte sein Aufgabenbereich
weder zu groß noch zu klein sein sowie Abwechslung und stets
die Chance zur Bewährung bieten. Durch eine fundierte Personalauswahl und -platzierung wird
der Unter- und Überforderung von Mitarbeitern per se vorgebeugt.
Daneben sind eine stete Qualifizierung und Weiterbildung der
Mitarbeiter notwendig. Die optiale Gestaltung des Arbeitsplatzes ist als gemeinsame
Herausforderung von Unternehmen und Mitarbeitern zu betrachten. Probleme sowie Folgen von Stress
können am besten in einem konstruktiven und partnerschaftlichen
Dialog angegangen werden.
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