Unsere Zeit ist geprägt von Schnelllebigkeit und sich stetig verändernden
sozialen/ wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Persönlichkeits- und Identitätsbildung stellen daher heute eine lebenslange Herausforderung dar.
Wer es schafft, sich in seiner Persönlichkeitsentwicklung immer wieder neu
an die gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen, hat die besten Voraussetzungen, weniger Stress zu erleben und gesund zu bleiben.
In früheren Zeiten entschied das Schicksal der Geburt über die personale Identität (Standeszugehörigkeit). Im Verlauf der Industrialisierung
wurde die Berufswahl nach dem Ende der Schulzeit zum bestimmenden Faktor in der Identitätsfindung und zur lebenslangen Konstante in der Selbstdefinition.
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Heute kann kein Auszubildender oder Student davon ausgehen, dass
sein erwählter Beruf auch noch in 10 Jahren Grundlage der eigenen Identität, zumindest der finanziellen
Absicherung sein wird. Aus Sicht der Stressprävention ist jeder Einzelne gefragt, kontinuierlich
an seiner eigenen Selbstdefinition zu arbeiten, um möglichen Sinn- und Orientierungskrisen vorzubeugen.
Dazu gehört auch, verschiedene z.T. widersprüchliche Teilidentitäten in der eigenen Person zu vereinen: z.B. angestellt und selbständig;
Hausfrau/-mann und berufstätig; Arzt und Taxifahrer zugleich sein usw.. Vieles kann möglich und gut sein, wenn die eigene
Einstellung dazu stimmig ist.
Resümee: Flexible Persönlichkeiten haben Zukunft!
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