Stress

Stress ist in Zeiten zunehmender beruflicher Belastungen sowie häufiger Doppelbelastungen vieler in Familie und Beruf zu einem Modebegriff geworden. Doch nicht alles, was Stress genannnt wird, ist es auch im engeren Sinne. Stress wird häufig mit Anstrengung verwechselt.

files/wenigerstress.de/Inhaltselemente/Grafiken/fotolia/Fotolia_35793211_XS.jpgWoher stammt der Begriff "Stress" ?

Der Begriff "Stress" (engl.="Druck") stammt ursprünglich aus der Werkstoffkunde und benennt den Zustand eines Materials, das unter Zug oder Druck steht. Dies entspricht unserem Alltagsverständnis von Stress als Situation unter Druck und Zustand besonderer psychischer und körperlicher Anspannung.

 Der Mensch befindet sich im Stress in einem Zustand erhöhter Alarmbereitschaft, was in unterschiedlichen körperlichen Reaktionen zum Ausdruck kommt: das Herz schlägt schneller, der Blutdruck und die Atmungsfrequenz erhöht sich, die Durchblutung des Gehirns sowie der Skelettmuskulatur ist erhöht, ebenso der Blutzuckerspiegel. Daneben werden Verdauungsprozesse, Sexualfunktionen sowie die Immunabwehr gehemmt. Der Mensch wird durch Stress aktiviert und kann auf alarmierende Reize (Stressoren) mit besonderen körperlichen Leistungen reagieren.

Die Stressreaktion

Man nennt die Stress-Reaktion in diesem Zusammenhang auch Kampf/Fluchtreaktion. Die Stress-Reaktion hat in seiner ursprünglichen Funktion einen positiven Sinn, denkt man an die starken körperlichen Anforderungen, denen der Mensch der Urzeit ("Steinzeitstress") ausgesetzt war.

Der moderne Mensch hat in Stresssituationen nur selten die Möglichkeit, die körperlichen Reaktionen auch unmittelbar abreagieren zu können. Das kann in der Folge von Dauerbelastungen zu negativem Stress und durch Stress bedingte Krankheiten führen. Die Situationen, die Stress auslösen können, sind in einer immer komplexer gewordenen Welt vielfältig - ebenso die Menschen. Man erklärt Stress daher heute in Belastungs - Stress - Modellen, in denen Belastungen, persönliche Beanspruchung und Folgen multifaktoriell und individuell betrachtet werden.

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