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  Soziale Unterstützung   "...Wozu hätten wir Freunde nötig, wenn wir sie nie nötig hätten..." (Shakespeare)

Inwieweit kritische Lebenssituationen und Stress gemeistert werden - oder eben nicht - hängt auch wesentlich davon ab, wie viel Unterstützung man von seiner sozialen Umwelt erfährt. Dies bezieht sich auf emotionale Aspekte wie Zuwendung, Beistand, Verständnis, Trost und Nähe; auf direkte materielle Unterstützung z.B. in Form von Geld und Sachgütern; ebenso auf Hilfen durch Informationen, Tipps und Ratschläge.

"Einzelkämpfer" haben es schwerer. Wer sich zurückzieht, läuft bei Dauerbelastungen Gefahr, schneller auszubrennen und zu erkranken. Andersherum: Die Pflege guter sozialer Bindungen und Beziehungen stellt die Basis für Wohlbefinden und die eigene Gesundheit dar und ist ein elementarer Schutzfaktor.
Schwierige und konfliktbeladene Beziehungen behindern wiederum die persönliche Stressverarbeitung und können selbst zum Auslöser von Stress werden.

Resümee: Stecken Sie in Stresssituationen den Kopf nicht in den Sand. Reden Sie mit anderen über Ihre Probleme. Um in Krisen auch tatsächlich Beistand zu erhalten, pflegen Sie im Vorwege Ihre Beziehungen. Nehmen Sie sich Zeit und kümmern sich um Familie, Partner und Freundschaften. Seien Sie selbst für andere da, wenn es darauf ankommt. Sprechen Sie Konflikte offen an und fordern Sie Ihre Bedürfnisse mit Selbstbewusstsein ein. Versuchen Sie Menschen, die nicht gut für Sie sind, aus dem Wege zu gehen!

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Das 1x1 des Stressmanagement
Überlegen Sie einmal selbstkritisch:
Kümmern Sie sich ausreichend um Familie und Partnerschaft?
Pflegen Sie Ihre Freundschaften?