Inwieweit kritische Lebenssituationen und
Stress gemeistert werden - oder eben nicht - hängt auch wesentlich davon ab, wie viel Unterstützung man von seiner sozialen Umwelt erfährt.
Dies bezieht sich auf emotionale Aspekte wie Zuwendung, Beistand, Verständnis,
Trost und Nähe; auf direkte materielle Unterstützung z.B. in Form von Geld und
Sachgütern; ebenso auf Hilfen durch Informationen, Tipps und Ratschläge.
"Einzelkämpfer"
haben es schwerer. Wer sich zurückzieht, läuft bei Dauerbelastungen Gefahr, schneller auszubrennen und zu erkranken.
Andersherum: Die Pflege guter sozialer Bindungen und Beziehungen stellt die Basis für Wohlbefinden und
die eigene Gesundheit dar und ist ein elementarer Schutzfaktor.
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Schwierige und
konfliktbeladene Beziehungen behindern wiederum die persönliche Stressverarbeitung und können selbst zum Auslöser
von Stress werden.
Resümee: Stecken Sie in Stresssituationen den Kopf nicht in den Sand. Reden Sie mit anderen
über Ihre Probleme. Um in Krisen auch tatsächlich Beistand zu erhalten, pflegen Sie im Vorwege Ihre Beziehungen.
Nehmen Sie sich Zeit und kümmern sich um Familie, Partner und Freundschaften. Seien Sie selbst für andere
da, wenn es darauf ankommt. Sprechen Sie Konflikte offen an und fordern Sie Ihre Bedürfnisse mit Selbstbewusstsein ein.
Versuchen Sie Menschen, die nicht gut für Sie sind, aus dem Wege zu gehen!
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